Punktejagd begann in Stendal
In diesem Jahr begann der Supermoto-Zirkus seit zwei Jahren wieder einmal in Stendal. 2.500 Zuschauer begaben sich am vergangenen Rennwochenende zum Flugplatz in Borstel, wo die Piloten mit der richtigen Motorradbekleidung die Jagd auf die Meisterschaft begonnen haben.
Der Kurs an sich ist – wie alle anderen Flughafenstrecken – hat es den Piloten sehr angetan. So ist es nicht verwunderlich, dass sogar die größten Amateure aus dem südlichsten Deutschland nach Stendal angereist waren um hier ihre Fahrerlager aufzuschlagen.
Das ganze Wochenende über war volles Programm angesagt. Während am Freitag die technischen Abnahmen der Maschinen und Motorräder stattgefunden hat, begannen am Samstag Vormittag schon die ersten Amateure mit ihren Trainingsläufen. In diesen beiden Rennen konnten sich Rico Grahn und Fred Muths Plätze sichern.
Der amtierende deutsche Meister – Jürgen Künzel – startete in der Profiklasse S1. Im der nächsten Klasse – der S2 ging Mauno Hermunen als amtierender Verteidiger des Meistertitels an den Start.
Während sich Manuno Hermunen den ersten Platz sichern konnte, hatte Künzel in der S1 Klasse kein Glück. Er musste den ersten Platz an den Youngstercup-Gewinner von 2008 an den Franzosen Romain Febvre – abtreten und erreichte mit einem vierten von fünf Plätzen ein denkbar schlechtes Ergebnis.
Der 17-jährige Franzose sorgte am Rennwochenende für so manche Furore. Er gewann den ersten Lauf in der S1 und musste sich im zweiten Lauf auch nur dem amtierenden Deutschen Meister von 2006 und 07 geschlagen geben. Wie gut er ist, zeigte sich auch im Superfinale anschließend, wo er nur wegen eines technischen Defekts einen Platz unter den Top-Fahrern verpasste.





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